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Acronis True Image heißt seit einigen Jahren offiziell Acronis Cyber Protect Home Office – der Name hat sich geändert, das Versprechen ist geblieben: umfassender Datenschutz für Heimanwender durch die Kombination aus klassischem Backup und aktivem Schutz gegen Ransomware.
Was Acronis bietet
Acronis ist deutlich mehr als eine einfache Backup-Software. Das Paket vereint:
Vollständige Image-Backups: Sichert das gesamte System inklusive Betriebssystem, Anwendungen und Einstellungen
Datei- und Ordner-Backups: Selektive Sicherung einzelner Dateien oder Verzeichnisse
Versionierung: Mehrere historische Snapshots, sodass Sie zu einem früheren Zustand zurückkehren können
Ransomware-Schutz (Active Protection): Erkennt verdächtiges Dateiverhalten in Echtzeit und stoppt Angriffe
Integriertes Cloud-Backup: Acronis-eigener Cloud-Speicher (500 GB oder 1 TB je nach Abo)
Disk Cloning: Ermöglicht das 1:1-Klonen eines Laufwerks – praktisch beim Umzug auf eine neue SSD
Installation und Bedienung
Die Installation unter Windows läuft reibungslos; eine macOS-Version ist ebenfalls erhältlich. Die Oberfläche wirkt anfangs umfangreich, ist aber gut strukturiert. Der Setup-Assistent führt durch die wichtigsten Schritte. Fortgeschrittene Funktionen wie Zeitplan-Management und Replikationsregeln erfordern etwas Einarbeitung.
Image-Backup und Wiederherstellung
Das Herzstück ist das Image-Backup: Acronis erstellt einen kompletten Systemschnappschuss, von dem aus Sie im Fehlerfall das gesamte System auf neuer Hardware wiederherstellen können – auch auf anderem Hardware-Profil (Bare-Metal-Recovery). Das unterscheidet Acronis von einfachen Datei-Backup-Tools.
Die Wiederherstellung über ein bootfähiges Rescue-Medium (USB oder CD) funktioniert zuverlässig und ist auch für weniger erfahrene Nutzer handhabbar.
Ransomware-Schutz im Alltag
Der integrierte Active Protection-Mechanismus überwacht laufend Dateioperationen und schlägt Alarm, wenn ein Programm massenweise Dateien umbenennt oder verschlüsselt – typisches Ransomware-Verhalten. Im Test blockiert Acronis solche Muster schnell und bietet an, betroffene Dateien aus dem letzten Backup-Snapshot wiederherzustellen.
Schwächen und Kritikpunkte
Preis: Acronis ist klar ein Premium-Produkt. Das Jahresabo kostet je nach Abo-Tier und Aktionsangeboten derzeit zwischen 30 und 60 Euro pro Jahr für einen PC.
Ressourcenverbrauch: Der Hintergrundprozess ist merklich aktiv; auf älteren Rechnern kann er das System leicht verlangsamen.
Cloud-Speicher begrenzt: 500 GB Acronis-Cloud reichen für Images schnell nicht aus; größere Pakete kosten entsprechend mehr.
Komplexität: Für Nutzer, die nur einfache Datei-Backups wollen, ist Acronis überdimensioniert.
Vergleich mit kostenlosen Alternativen
Wer ein reines Datei-Backup sucht, kann mit kostenlosen Tools wie AOMEI Backupper Free oder EaseUS Todo Backup Free gut fahren. Für Image-Backups mit Bare-Metal-Recovery und Ransomware-Schutz gibt es in der kostenlosen Liga keine direkt vergleichbare Alternative – das ist Acronis' Alleinstellungsmerkmal. Mehr zu kostenlosen Optionen lesen Sie im Artikel Kostenlose Backup-Software 2026.
Für wen lohnt sich Acronis?
Acronis empfiehlt sich besonders für:
Nutzer, die ein vollständiges System-Image benötigen und schnell wiederherstellen wollen
Alle, die ihre Daten aktiv gegen Ransomware absichern möchten
Wer eine SSD-Migration plant und das alte Laufwerk klonen will
Professionelle Heimanwender mit wertvollen Daten und dem nötigen Budget
Die Kombination aus lokaler Sicherung auf externe HDD oder SSD plus Acronis-Cloud entspricht dabei perfekt der 3-2-1-Regel.
Fazit
Acronis Cyber Protect Home Office ist die leistungsfähigste Backup-Lösung im Heimbereich – aber auch die teuerste. Wer das Vollpaket aus Image-Backup, Ransomware-Abwehr und Cloud-Speicher braucht, bekommt ein ausgereiftes, zuverlässiges Werkzeug. Wer nur Dateien sichern will, greift günstiger zu kostenlosen Tools.
Welche Backup-Software zu Ihrem Bedarf passt, zeigt unser Diagnose-Tool in wenigen Klicks.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Acronis True Image und Cyber Protect Home Office?
Es handelt sich um dasselbe Produkt – Acronis hat das Branding geändert. Acronis Cyber Protect Home Office ist der aktuelle Name für das frühere True Image. Funktional entspricht es einer Kombination aus umfassendem Backup-Tool und Sicherheitssoftware mit Ransomware-Schutz.
Kann ich mit Acronis ein Backup auf einer externen Festplatte erstellen?
Ja, Acronis unterstützt lokale Backups auf externe Festplatten, SSDs, NAS und USB-Laufwerke. Zusätzlich bietet Acronis einen eigenen Cloud-Speicher, sodass Sie lokal und in der Cloud gleichzeitig sichern und damit die 3-2-1-Regel erfüllen können.
Ist Acronis auch für macOS geeignet?
Ja, Acronis bietet eine macOS-Version an. Der Funktionsumfang ist vergleichbar mit der Windows-Version, allerdings ist Time Machine für viele macOS-Nutzer bereits eine ausreichende kostenlose Alternative. Acronis empfiehlt sich auf dem Mac vor allem für Image-Backups und den integrierten Ransomware-Schutz.
Erfüllt Ihr Setup die 3-2-1-Regel?
Sechs Fragen — und wir empfehlen Ihnen ein passendes Backup-Setup.
Die Empfehlungen in diesem Artikel beruhen auf denselben Bewertungen wie unsere Ranglisten. Hier stehen sie als Zahlen, damit sie nachprüfbar sind.
In dieser Auswahl liegt pCloud mit
91 / 100 vorn,
IDrive bildet mit
79 / 100 das untere Ende (Stand: Juli 2026).
Tabelle 1: Gesamtbewertung und Teilbewertungen, je 0 bis 100 (Stand: Juli 2026)
Produkt
Gesamt
Preis & Kosten
Kapazität & Ausstattung
Zuverlässigkeit
Support
Sicherheit
pCloud
91 / 100
85 / 100
90 / 100
90 / 100
90 / 100
100 / 100
Sync.com
85 / 100
79 / 100
84 / 100
84 / 100
84 / 100
94 / 100
Icedrive
79 / 100
73 / 100
78 / 100
78 / 100
78 / 100
88 / 100
Samsung T7 Shield
90 / 100
85 / 100
90 / 100
90 / 100
90 / 100
90 / 100
Samsung T9
88 / 100
83 / 100
88 / 100
88 / 100
88 / 100
88 / 100
Samsung T7
86 / 100
81 / 100
86 / 100
86 / 100
86 / 100
86 / 100
Synology DS923+
87 / 100
83 / 100
88 / 100
88 / 100
88 / 100
88 / 100
Synology DS224+
85 / 100
81 / 100
86 / 100
86 / 100
86 / 100
86 / 100
Synology DS1522+
85 / 100
81 / 100
86 / 100
86 / 100
86 / 100
86 / 100
Backblaze Personal Backup
83 / 100
79 / 100
84 / 100
84 / 100
84 / 100
84 / 100
Acronis True Image
82 / 100
77 / 100
82 / 100
82 / 100
82 / 100
82 / 100
IDrive
79 / 100
75 / 100
80 / 100
80 / 100
80 / 100
80 / 100
So kommt die Gesamtbewertung zustande (gerechnet mit den Zahlen aus Tabelle 1,
Gewichtung der Kategorie Cloud-Speicher):
Tabelle 2: Technische Eckdaten —
Cloud-Speicher (Stand: Juli 2026)
Produkt
Tarifmodell
Zero-Knowledge
Server in der EU
Unterstützte Systeme
pCloud
Abo / Lifetime
ja
ja
5
Sync.com
Abo
ja
nein
4
Icedrive
Abo / Lifetime
ja
nein
4
Tabelle 3: Technische Eckdaten —
Externe Speicher (Stand: Juli 2026)
Produkt
Bauart
Kapazitäten
Samsung T7 Shield
SSD
1 / 2 / 4 TB
Samsung T9
SSD
1 / 2 / 4 TB
Samsung T7
SSD
1 / 2 / 4 TB
Tabelle 4: Technische Eckdaten —
NAS (Stand: Juli 2026)
Produkt
Einschübe
Arbeitsspeicher
2,5-Gigabit-LAN
Synology DS923+
4 Bays
4 GB
ja
Synology DS224+
2 Bays
2 GB
nein
Synology DS1522+
5 Bays
8 GB
–
Tabelle 5: Technische Eckdaten —
Backup-Software (Stand: Juli 2026)
Produkt
Bauart
Backblaze Personal Backup
Cloud-Backup
Acronis True Image
Software
IDrive
Cloud-Backup
Abb. 1: Gesamtbewertung nach unserer Methodik (Stand: Juli 2026)
Abb. 2: Teilbewertung Sicherheit (Stand: Juli 2026)
Abb. 3: Teilbewertung Ausstattung (Stand: Juli 2026)
Abb. 4: Teilbewertung Support (Stand: Juli 2026)
Tabelle 6: Grundlage dieser Auswertung
Datenquelle
Redaktionell gepflegte Produktdatenbank dieser Seite
Stand der Daten
Juli 2026
Produkte in dieser Auswertung
12 von 35 geführten Produkten
Nicht enthalten
Preise — dazu liegt uns keine laufend prüfbare Quelle vor
Quelle: eigene Produktdatenbank, redaktionell gepflegt. Die Teilbewertungen entstehen
nach der Methodik unter Bewertungssystem.
Ein Strich (–) bedeutet, dass uns zu diesem Punkt keine belastbare Angabe vorliegt —
nicht, dass der Wert null ist. Preise stehen bewusst nicht in diesen Tabellen: uns liegt
keine Preisquelle vor, die wir laufend prüfen können, und ein geschätzter Preis wäre
schlechter als keiner. Maßgeblich ist der Preis auf der Website des Anbieters.
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