Microsoft OneDrive und Google Drive: der Unterschied in einem Satz

Microsoft OneDrive lässt sich als „In Microsoft 365 enthalten. Stark durch Office-Integration u“ einordnen, Google Drive als „Integriert mit Google Fotos. Der Standard für die automatisc“. Keiner der beiden Dienste erfüllt für sich allein die 3-2-1-Regel (drei Kopien / zwei unterschiedliche Medien / eine Kopie außer Haus). Wie sicher Ihre Daten am Ende sind, hängt davon ab, wie Sie die Bausteine kombinieren. Auf dieser Seite vergleichen wir beide neutral und ordnen ein, welcher Dienst zu welcher Nutzung passt.

Unterschiede beim Preismodell

Preise ändern sich häufig, daher nennen wir hier keine geschätzten Beträge (die aktuellen Konditionen finden Sie jeweils auf der offiziellen Website). Als Vergleichsperspektive gilt: bei Microsoft OneDrive liegt der Fokus auf Abos, was die Anfangskosten gering hält – das ist der Vergleichspunkt, bei Google Drive liegt der Fokus auf Abos, was die Anfangskosten gering hält – das ist der Vergleichspunkt. Wer „über wie viele Jahre nutze ich den Dienst“, den Preis pro Kapazität und die Kosten beim Aufstocken mitdenkt, trifft seltener eine Fehlentscheidung. Hilfreich ist dazu unser Beitrag Abo vs. Einmalkauf: die Langzeitkosten.

Sicherheit und Datenschutz

Microsoft OneDrive: Eine Zero-Knowledge-Verschlüsselung ist nicht standardmäßig vorgesehen; für sensible Daten empfiehlt sich daher eine zusätzliche eigene Verschlüsselung.

Google Drive: Eine Zero-Knowledge-Verschlüsselung ist nicht standardmäßig vorgesehen; für sensible Daten empfiehlt sich daher eine zusätzliche eigene Verschlüsselung.

Bei sensiblen Daten sind das Vorhandensein einer Zero-Knowledge-Verschlüsselung und der Standort des Rechenzentrums wichtige Entscheidungskriterien.

Vorteile und Hinweise zu Microsoft OneDrive

Vorteile: Speicher in Microsoft 365 bereits enthalten / Tief in Windows integriert. Die Stärken von Microsoft OneDrive zeigen sich vor allem im alltäglichen Gebrauch. Zu beachten: Verhalten bei Sync-Konflikten oft unübersichtlich / Keine Zero-Knowledge-Verschlüsselung. Das sind konstruktionsbedingte Abwägungen, die sich durch eine durchdachte Gesamtkonfiguration auffangen lassen.

Vorteile und Hinweise zu Google Drive

Vorteile: Automatische Foto-Sicherung sehr unkompliziert / Günstiger Einstiegstarif vorhanden. Die Stärken von Google Drive kommen umso mehr zum Tragen, je besser der Einsatzzweck passt. Zu beachten: Datenschutz ist ein Kompromiss / Keine Zero-Knowledge-Verschlüsselung. Prüfen Sie, ob die genannten Punkte bei Ihrer konkreten Nutzung tatsächlich ins Gewicht fallen.

Sinnvolle Aufteilung nach der 3-2-1-Regel

Im Ergebnis muss es nicht „Microsoft OneDrive oder Google Drive“ heißen – „beide mit unterschiedlicher Rolle“ ist eine ernsthafte Option. Etwa den einen Dienst als Haupt-Cloud für den Alltag, den anderen als Kopie an einem anderen Ort (offsite). So liegen Kopien an zwei Orten, und Sie nähern sich der 3-2-1-Regel an. Ergänzen Sie zusätzlich ein NAS oder eine externe Festplatte, lässt sich die Regel vollständig erfüllen.

So finden Sie heraus, was zu Ihnen passt

Die passende Lösung hängt von der Nutzung ab (überwiegend Fotos, Arbeitsdateien, Videos oder Nutzung im Ausland). Unsere kostenlose Konfigurations-Diagnose schlägt Ihnen anhand weniger Fragen eine zu Ihnen passende Kombination vor – Microsoft OneDrive und Google Drive eingeschlossen. Details zu den einzelnen Diensten finden Sie in den Bewertungen zu Microsoft OneDrive und Google Drive.