Für große Foto- und Videosammlungen empfehlen wir 2026 in erster Linie pCloud. Die App sichert Fotos automatisch vom Smartphone, Ihre Dateien können in Luxemburg liegen, und mit einem Lifetime-Tarif zahlen Sie einmal statt jahrelang: 2 TB kosteten am 17. September 2026 einmalig 499 €. Google Fotos und iCloud sind bequemer, wenn Sie ganz in Android oder Apple zuhause sind, gehören aber zu US-Unternehmen.
Preise haben wir am 17. September 2026 auf den Seiten von pCloud und Apple geprüft.
Worauf es ankommt
Fotosammlungen wachsen ständig und sind sehr persönlich. Drei Dinge zählen: genug Speicher zu einem vernünftigen Preis, automatische Sicherung vom Smartphone und ein vertrauenswürdiger Umgang mit den Daten. Beim letzten Punkt unterscheiden sich die Anbieter am stärksten.
pCloud
pCloud erfüllt alle drei Punkte. Die App lädt Fotos und Videos automatisch hoch. pCloud ist ein Schweizer Unternehmen, und beim Anlegen des Kontos wählen Sie den Speicherort Luxemburg. Besonders private Aufnahmen verschlüsseln Sie mit der kostenpflichtigen Erweiterung pCloud Crypto so, dass nur Sie sie öffnen können. pCloud speichert die Dateien so, wie Sie sie hochladen, also auch RAW-Dateien und Videos in voller Qualität.
Mit Lifetime zahlen Sie für eine große Sammlung einmal. Die 499 € für 2 TB sind ein Rabattpreis, durchgestrichen standen 709 €; 500 GB kosteten 219 €.
Google Fotos
Beim Organisieren ist Google Fotos kaum zu schlagen. Die Suche erkennt Gesichter, Orte und Motive und macht auch große, unsortierte Sammlungen schnell durchsuchbar: „Strand 2022“ oder „Geburtstag“ findet die passenden Bilder in Sekunden. Auf Android-Telefonen landen neue Fotos ohne weitere Einrichtung in der Cloud.
Der Haken: Google ist ein US-Unternehmen, verdient sein Geld vor allem mit Werbung und unterliegt dem US CLOUD Act. Die 15 GB kostenlosen Speicher teilen sich Google Fotos, Gmail und Google Drive. Wer damit leben kann, bekommt ein sehr bequemes Produkt.
iCloud
Für iPhone-Nutzer ist iCloud naheliegend. Fotos erscheinen ohne Zutun auf iPad und Mac, die Mediathek bleibt auf allen Geräten gleich, und das Abo richten Sie direkt auf dem iPhone ein.
Die kostenlosen 5 GB sind schnell voll, weil auch Gerätebackups und Nachrichten davon abgehen. iCloud+ kostet im Monat 0,99 € für 50 GB, 2,99 € für 200 GB und 9,99 € für 2 TB. Apple ist ebenfalls ein US-Unternehmen und unterliegt dem CLOUD Act.
Wer fest in einem der beiden Systeme steckt und Datenschutz nachrangig findet, trifft mit Google Fotos oder iCloud eine solide Wahl. Wer Datenkontrolle, EU-Speicherort und langfristige Kosten vorn sieht, ist mit pCloud besser beraten.
RAW, 4K und der Speicherbedarf
Der Platzbedarf wird oft unterschätzt. Ein JPEG vom Smartphone hat einige Megabyte, RAW-Dateien einer System- oder Spiegelreflexkamera leicht 20 bis 50 MB pro Bild. Wer regelmäßig in RAW fotografiert, kommt nach einem Wochenende schnell auf mehrere Gigabyte.
4K-Videos brauchen noch mehr: Eine Minute vom Smartphone belegt je nach Kompression einige hundert Megabyte. Eine Familie, die Urlaube in 4K filmt, kommt so auf mehrere hundert Gigabyte im Jahr. Dafür ist 2 TB großzügig bemessen.
Fotos doppelt sichern
Eine Cloud allein ist kein vollständiges Backup. Behandeln Sie Ihre Fotos nach der 3-2-1-Regel: das Original auf dem Gerät, eine Kopie auf NAS oder externer SSD und die Cloud als Kopie außer Haus. Dann sind die Bilder auch sicher, wenn ein einzelner Speicher ausfällt.
Wie Familien ihre Fotos organisieren und sichern, zeigt Familienfotos sicher speichern.
Quellen
Geprüft am 17. September 2026:
- pCloud, pCloud Preise
- pCloud, Data Region Commitments
- Apple, iCloud+
- Google, How your Google storage works