pCloud gehört 2026 zu den überzeugendsten Cloud-Speichern für Nutzer in Deutschland. Das Unternehmen sitzt in der Schweiz, Ihre Dateien können in Luxemburg liegen, mit pCloud Crypto verschlüsseln Sie sensible Dateien so, dass nur Sie sie öffnen können, und statt eines Abos können Sie einmalig zahlen. Am 17. September 2026 kostete 2 TB Lifetime 499 €.

Preise und Bedingungen haben wir am 17. September 2026 auf den Seiten von pCloud geprüft.

Herkunft und Datenschutz

pCloud ist ein Schweizer Unternehmen. Beim Anlegen des Kontos wählen Sie, ob Ihre Dateien in der EU (Luxemburg) oder in den USA (Dallas) gespeichert werden. Mit Luxemburg bleiben Ihre Daten in der EU. Das ist ein Vorteil gegenüber US-Diensten, die dem CLOUD Act unterliegen.

pCloud Crypto

Gegen Aufpreis schalten Sie pCloud Crypto frei. Dateien im Crypto-Ordner werden auf Ihrem Gerät verschlüsselt, bevor sie hochgeladen werden, und nur Sie haben den Schlüssel. Auch pCloud kann sie nicht öffnen. Für Verträge, Ausweiskopien und ähnliche Unterlagen ist das die Funktion, auf die es ankommt. Dateien außerhalb des Crypto-Ordners verschlüsselt pCloud zwar auch, verwaltet die Schlüssel aber selbst.

Die Lifetime-Tarife

Tarif Speicher Einmalig (durchgestrichen)
Premium 500 GB 219 € (279 €)
Premium Plus 2 TB 499 € (709 €)
Ultra 10 TB 1.499 € (2.799 €)

Statt monatlich oder jährlich zu zahlen, kaufen Sie den Speicher einmal. Die angezeigten Preise sind Rabattpreise, und der Rabatt wechselt; prüfen Sie den aktuellen Preis vor dem Kauf. pCloud gibt 14 Tage Geld-zurück-Garantie. Monats- und Jahresabos gibt es weiterhin.

Ob sich Lifetime lohnt, hängt von der Nutzungsdauer ab. Ein 2-TB-Abo für rund 10 € im Monat kostet etwa 120 € im Jahr. Damit sind die 499 € nach gut vier Jahren erreicht. Wer die Cloud länger als externe Sicherung einplant, spart.

Kostenloser Tarif

Kostenlos gibt es bis zu 10 GB. Die bekommen Sie aber nicht sofort: Jeder Schritt des Einsteiger-Tutorials bringt 1 GB (E-Mail bestätigen, Datei hochladen, Desktop-App und mobile App anmelden, automatischen Upload einschalten), dazu 1 GB pro geworbener Person. pCloud löscht kostenlose Konten nach 12 Monaten ohne Anmeldung und Aktivität und Konten, deren E-Mail-Adresse nicht innerhalb von 30 Tagen bestätigt wurde. Für bezahlte und Lifetime-Konten gilt das nicht.

Bedienung und Funktionen

pCloud gibt es auf Deutsch, mit Apps für Windows, macOS, Linux, Android und iOS. Das virtuelle Laufwerk pCloud Drive zeigt Ihre Dateien wie auf einer lokalen Festplatte an, ohne Platz zu belegen, bis Sie sie öffnen. Fotos und Videos sichert die App automatisch vom Smartphone. Es gibt einen Musik- und Videoplayer, und in den Bezahltarifen stellen Sie frühere Dateiversionen wieder her und holen Daten bis zu 30 Tage zurück. Mit dem Family-Tarif teilen sich bis zu fünf Personen den Speicher.

Grenzen

Für intensive gemeinsame Arbeit in großen Teams ist pCloud nicht gebaut, dafür sind Dropbox oder Microsoft 365 weiter. pCloud Crypto kostet extra. Und der kostenlose Speicher verlangt etwas Einsatz und regelmäßige Nutzung. Für sicheren, langfristigen Speicher mit gutem Datenschutz fallen diese Punkte wenig ins Gewicht.

Für wen sich pCloud lohnt

Lifetime lohnt sich vor allem, wenn Sie die Cloud über viele Jahre als feste externe Sicherung nach der 3-2-1-Regel nutzen wollen. Datenschutzbewusste Privatnutzer und kleine Büros profitieren vom Speicherort in der EU und von pCloud Crypto.

Wie pCloud gegen Dropbox abschneidet, lesen Sie in pCloud vs Dropbox.

Quellen

Geprüft am 17. September 2026: