Nutzen Sie Microsoft 365 schon, haben Sie OneDrive mit 1 TB praktisch bezahlt, und ein Wechsel lohnt selten. Haben Sie kein Microsoft 365 oder wollen Sie Ihre Dateien in der EU bei einem Anbieter ohne US-Sitz lagern, ist pCloud die bessere Wahl. pCloud verkaufte 2 TB am 17. September 2026 als Lifetime-Tarif für einmalig 499 €.
Preise und Bedingungen haben wir am 17. September 2026 auf den deutschen Seiten von pCloud und Microsoft geprüft.
Herkunft und Datenschutz
OneDrive gehört zu Microsoft, einem US-Unternehmen mit Rechenzentren auch in Europa. Microsoft unterliegt dem US CLOUD Act, über den US-Behörden unter bestimmten Umständen Zugriff auf gespeicherte Daten verlangen können, unabhängig davon, wo die Server stehen. Für Nutzer, denen Datenschutz nach DSGVO wichtig ist, bleibt das ein strukturelles Risiko.
pCloud ist ein Schweizer Unternehmen. Beim Anlegen des Kontos wählen Sie, ob Ihre Dateien in der EU (Luxemburg) oder in den USA (Dallas) liegen. Mit der kostenpflichtigen Erweiterung pCloud Crypto verschlüsseln Sie Dateien zusätzlich auf Ihrem Gerät, sodass nur Sie den Schlüssel haben.
Kosten
| OneDrive | pCloud | |
|---|---|---|
| Kostenlos | 5 GB, geteilt mit Outlook.com | bis 10 GB |
| Einstieg | 100 GB, 20 € im Jahr (Basic) | 500 GB, 219 € einmalig |
| Größer | 1 TB, 99 € im Jahr (Personal) | 2 TB, 499 € einmalig |
Microsoft 365 Personal enthält neben 1 TB auch Word, Excel, PowerPoint und Outlook. Microsoft 365 Family kostet 129 € im Jahr für bis zu sechs Personen mit je 1 TB. Die pCloud-Beträge sind rabattierte Lifetime-Preise; durchgestrichen standen 279 € und 709 €.
Brauchen Sie die Office-Apps ohnehin, ist OneDrive praktisch inklusive. Brauchen Sie sie nicht, zahlen Sie bei Microsoft 365 Personal in fünf Jahren 495 € für 1 TB, bei pCloud einmalig 499 € für 2 TB.
Der kostenlose pCloud-Speicher hat Bedingungen: 1 GB pro Schritt des Einsteiger-Tutorials und pro geworbener Person, und ein kostenloses Konto, das 12 Monate nicht genutzt wird, wird gelöscht.
Integration
Hier ist OneDrive stark. Es ist in Windows 10 und 11 eingebaut: Dateien erscheinen im Explorer, und Word, Excel und PowerPoint speichern direkt in der Cloud. Zusammen mit SharePoint und Teams bearbeiten mehrere Personen gleichzeitig dieselben Dokumente, mit Kommentaren und Versionsverlauf. Im Unternehmensumfeld ist das schwer zu übertreffen.
pCloud hat Desktop-Apps für Windows, macOS und Linux und mobile Apps für iOS und Android. Auf dem Computer erscheint pCloud als Laufwerk, ohne Festplattenplatz zu belegen. Freigabelinks und geteilte Ordner gibt es auch, und in den Bezahltarifen holen Sie Daten bis zu 30 Tage zurück. Für Privatnutzer und kleine Teams reicht das.
Fotos
Beide laden Fotos automatisch vom Smartphone hoch, auf dem iPhone wie auf Android. pCloud kann außerdem Dateien aus anderen Diensten übernehmen.
Keine der beiden Clouds ist allein eine vollständige Sicherung. Die 3-2-1-Regel sieht mindestens eine weitere Kopie auf einem lokalen Datenträger vor.
Sicherheit
Beide verschlüsseln bei der Übertragung und auf dem Server und bieten Zwei-Faktor-Anmeldung. Bei beiden verwaltet der Anbieter standardmäßig die Schlüssel. OneDrive hat den Persönlichen Tresor, einen Ordner mit zusätzlicher Anmeldung, aber keine Verschlüsselung auf Ihrem Gerät. Bei pCloud gibt es die über pCloud Crypto.
Für wen was passt
pCloud passt, wenn Ihnen Datenschutz wichtig ist, Sie lieber einmal zahlen und nicht tief in Microsoft stecken. Unter Linux ist pCloud ebenfalls eine gute Wahl, weil Microsoft dort keine offizielle OneDrive-App anbietet.
OneDrive passt, wenn Sie Microsoft 365 schon abonnieren und Windows und Office eng verzahnt nutzen, oder im Unternehmen mit SharePoint und Teams arbeiten.
Noch unsicher? Unser Diagnose-Tool gibt in wenigen Klicks eine Empfehlung.
Quellen
Geprüft am 17. September 2026:
- Microsoft, Microsoft 365 für Privatpersonen
- Microsoft, Microsoft storage FAQs
- pCloud, pCloud Preise
- pCloud, Data Region Commitments
- pCloud, Referral Program
- pCloud, Account Deletion