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Die Frage „NAS oder Cloud?“ lässt sich nicht mit einem einzigen Preis beantworten. Beide Optionen haben unterschiedliche Kostenstrukturen, die sich über die Jahre verschieben. Dieser Artikel liefert einen ehrlichen Vergleich – ohne Werbung für eine bestimmte Kategorie.
Kosten eines NAS: Was wirklich anfällt
Ein NAS (Network Attached Storage) ist zunächst eine Investition in Hardware. Ein typisches Einstiegs-NAS für zwei Festplatten (z. B. Synology DS224+) kostet rund 200–300 €. Hinzu kommen die Festplatten:
2 × 4 TB NAS-Festplatten (z. B. WD Red Plus): ca. 160–200 €
Im RAID-1-Betrieb steht nur 4 TB netto zur Verfügung (Spiegelung)
Gesamtinvestition Einstieg: ca. 370–500 €
Weitere laufende Kosten:
Stromverbrauch: Ein Einsteiger-NAS verbraucht im Ruhemodus ca. 8–15 Watt. Bei 8.760 Betriebsstunden pro Jahr und 30 Cent/kWh sind das rund 21–40 € Stromkosten pro Jahr
Festplatten-Ersatz: NAS-Festplatten halten im Dauerbetrieb 3–5 Jahre. Erneuerung alle 4 Jahre: ~50 € pro Jahr (anteilig)
Wartung: Firmware-Updates, gelegentliche Fehlersuche, Backup der NAS-Konfiguration
Gesamtkosten NAS über 5 Jahre (ohne Aufrüstung): ca. 700–900 €
Kosten eines Cloud-Abos: Monatliche Gebühren summieren sich
Klassische Cloud-Abos werden monatlich oder jährlich abgerechnet (Preise derzeit, können sich ändern):
Anbieter
Speicher
Kosten/Jahr
iCloud+
2 TB
~156 €
Google One
2 TB
~100 €
Dropbox Plus
2 TB
~120 €
OneDrive 365 Personal
1 TB
~70 €
Über 5 Jahre summiert sich ein typisches 2-TB-Abo auf 500–780 € – und die Preise steigen tendenziell.
pCloud Lifetime: Der Sonderfall beim Kostenvergleich
pCloud bietet als einer der wenigen seriösen Anbieter ein echtes Lifetime-Abo: einmalig rund 400 € für 2 TB (aktueller Preis). Danach fallen keine weiteren Kosten an. Das bedeutet:
Ab Jahr 4 kostenlos (im Vergleich zu ~100 €/Jahr bei Google One)
Über 10 Jahre gespart: ~600 € gegenüber einem jährlichen 2-TB-Abo
EU-Rechenzentrum (Luxemburg), Schweizer Datenschutzrecht, optionale Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
Break-even-Analyse: NAS vs. Cloud-Abo vs. pCloud Lifetime
Für einen fairen Vergleich auf Basis von 2 TB nutzbarem Speicher über 5 Jahre:
Option
Jahr 1
Jahr 3
Jahr 5
Gesamt 5 J.
NAS (Einsteiger)
~480 €
~560 €
~700 €
~700 €
Cloud-Abo (~100 €/J.)
~100 €
~300 €
~500 €
~500 €
pCloud Lifetime
~400 €
~400 €
~400 €
~400 €
pCloud Lifetime ist nach 4 Jahren günstiger als ein typisches Cloud-Abo und bleibt dauerhaft günstiger. Das NAS amortisiert sich erst, wenn die laufenden Kosten (Strom, Ersatz) berücksichtigt werden – und dann nur bei langer Nutzungsdauer.
Preis ist nicht alles. Wichtige weitere Unterschiede:
Vorteile NAS:
Volle Kontrolle über Ihre Daten – kein Drittanbieter involviert
Lokale Übertragungsgeschwindigkeit (Gigabit-LAN, kein Upload-Flaschenhals)
Auch ohne Internet nutzbar
Erweiterbar (mehr Festplatten, mehr Kapazität)
Vorteile Cloud:
Zugriff von überall, von jedem Gerät
Kein Wartungsaufwand
Schutz vor lokalem Schaden (Einbruch, Brand, Wasserschaden)
Bei pCloud: EU-Datenschutz und optionale Verschlüsselung
Für die optimale Lösung empfiehlt sich oft eine Kombination: NAS für lokale Hochgeschwindigkeits-Sicherung und Medien-Streaming, Cloud für die externe Kopie nach der 3-2-1-Regel. Mehr dazu im Artikel NAS, Cloud oder externe Festplatte?.
Fazit
Für reine Kostenoptimierung über 5+ Jahre liegt pCloud Lifetime (rund 400 €, einmalig) vor klassischen Cloud-Abos. Ein NAS lohnt sich, wenn Sie große Datenmengen lokal und schnell verfügbar benötigen oder vollständige Datenkontrolle priorisieren – die laufenden Kosten relativieren den Vorteil jedoch. Die beste Lösung für die meisten Heimanwender: pCloud Lifetime als externe Cloud-Kopie, ergänzt durch ein lokales Backup auf externer Festplatte oder NAS.
Welche Kombination für Ihre Situation optimal ist, berechnet unser Diagnose-Tool in wenigen Schritten.
Häufige Fragen
Lohnt sich ein NAS gegenüber Cloud-Speicher langfristig?
Ein NAS lohnt sich besonders, wenn Sie große Datenmengen lokal und schnell verfügbar haben möchten oder vollständige Kontrolle über Ihre Daten bevorzugen. Über fünf Jahre gerechnet inklusive Strom- und Ersatzkosten ist ein NAS nicht immer günstiger als Cloud – besonders wenn man pCloud Lifetime (derzeit einmalig rund 400 € für 2 TB) als Vergleichsgröße nimmt.
Was ist das pCloud Lifetime-Abo und lohnt es sich?
Das pCloud Lifetime-Abo kostet derzeit einmalig rund 400 € für 2 TB Speicher – danach fallen keine weiteren Gebühren an. Im Vergleich zu einem typischen Cloud-Abo von 100 €/Jahr ist das Lifetime-Paket nach etwa vier Jahren günstiger und bleibt dauerhaft kosteneffizienter. pCloud betreibt sein EU-Rechenzentrum in Luxemburg und bietet optionale Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.
Muss ich mich zwischen NAS und Cloud entscheiden?
Nein – die beste Strategie kombiniert beides. Ein NAS dient als lokales Hochgeschwindigkeits-Backup und Medien-Server, während ein Cloud-Dienst wie pCloud die externe Kopie der 3-2-1-Regel erfüllt. So sind Sie gegen lokale Schäden (Brand, Einbruch) ebenso geschützt wie gegen technische Ausfälle des NAS.
Erfüllt Ihr Setup die 3-2-1-Regel?
Sechs Fragen — und wir empfehlen Ihnen ein passendes Backup-Setup.
Die Empfehlungen in diesem Artikel beruhen auf denselben Bewertungen wie unsere Ranglisten. Hier stehen sie als Zahlen, damit sie nachprüfbar sind.
In dieser Auswahl liegt pCloud mit
91 / 100 vorn,
IDrive bildet mit
79 / 100 das untere Ende (Stand: Juli 2026).
Tabelle 1: Gesamtbewertung und Teilbewertungen, je 0 bis 100 (Stand: Juli 2026)
Produkt
Gesamt
Preis & Kosten
Kapazität & Ausstattung
Zuverlässigkeit
Support
Sicherheit
pCloud
91 / 100
85 / 100
90 / 100
90 / 100
90 / 100
100 / 100
Sync.com
85 / 100
79 / 100
84 / 100
84 / 100
84 / 100
94 / 100
Icedrive
79 / 100
73 / 100
78 / 100
78 / 100
78 / 100
88 / 100
Samsung T7 Shield
90 / 100
85 / 100
90 / 100
90 / 100
90 / 100
90 / 100
Samsung T9
88 / 100
83 / 100
88 / 100
88 / 100
88 / 100
88 / 100
Samsung T7
86 / 100
81 / 100
86 / 100
86 / 100
86 / 100
86 / 100
Synology DS923+
87 / 100
83 / 100
88 / 100
88 / 100
88 / 100
88 / 100
Synology DS224+
85 / 100
81 / 100
86 / 100
86 / 100
86 / 100
86 / 100
Synology DS1522+
85 / 100
81 / 100
86 / 100
86 / 100
86 / 100
86 / 100
Backblaze Personal Backup
83 / 100
79 / 100
84 / 100
84 / 100
84 / 100
84 / 100
Acronis True Image
82 / 100
77 / 100
82 / 100
82 / 100
82 / 100
82 / 100
IDrive
79 / 100
75 / 100
80 / 100
80 / 100
80 / 100
80 / 100
So kommt die Gesamtbewertung zustande (gerechnet mit den Zahlen aus Tabelle 1,
Gewichtung der Kategorie Cloud-Speicher):
Tabelle 2: Technische Eckdaten —
Cloud-Speicher (Stand: Juli 2026)
Produkt
Tarifmodell
Zero-Knowledge
Server in der EU
Unterstützte Systeme
pCloud
Abo / Lifetime
ja
ja
5
Sync.com
Abo
ja
nein
4
Icedrive
Abo / Lifetime
ja
nein
4
Tabelle 3: Technische Eckdaten —
Externe Speicher (Stand: Juli 2026)
Produkt
Bauart
Kapazitäten
Samsung T7 Shield
SSD
1 / 2 / 4 TB
Samsung T9
SSD
1 / 2 / 4 TB
Samsung T7
SSD
1 / 2 / 4 TB
Tabelle 4: Technische Eckdaten —
NAS (Stand: Juli 2026)
Produkt
Einschübe
Arbeitsspeicher
2,5-Gigabit-LAN
Synology DS923+
4 Bays
4 GB
ja
Synology DS224+
2 Bays
2 GB
nein
Synology DS1522+
5 Bays
8 GB
–
Tabelle 5: Technische Eckdaten —
Backup-Software (Stand: Juli 2026)
Produkt
Bauart
Backblaze Personal Backup
Cloud-Backup
Acronis True Image
Software
IDrive
Cloud-Backup
Abb. 1: Gesamtbewertung nach unserer Methodik (Stand: Juli 2026)
Abb. 2: Teilbewertung Sicherheit (Stand: Juli 2026)
Abb. 3: Teilbewertung Ausstattung (Stand: Juli 2026)
Abb. 4: Teilbewertung Support (Stand: Juli 2026)
Tabelle 6: Grundlage dieser Auswertung
Datenquelle
Redaktionell gepflegte Produktdatenbank dieser Seite
Stand der Daten
Juli 2026
Produkte in dieser Auswertung
12 von 35 geführten Produkten
Nicht enthalten
Preise — dazu liegt uns keine laufend prüfbare Quelle vor
Quelle: eigene Produktdatenbank, redaktionell gepflegt. Die Teilbewertungen entstehen
nach der Methodik unter Bewertungssystem.
Ein Strich (–) bedeutet, dass uns zu diesem Punkt keine belastbare Angabe vorliegt —
nicht, dass der Wert null ist. Preise stehen bewusst nicht in diesen Tabellen: uns liegt
keine Preisquelle vor, die wir laufend prüfen können, und ein geschätzter Preis wäre
schlechter als keiner. Maßgeblich ist der Preis auf der Website des Anbieters.
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